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Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf


Kiki Kogelnik
Women Heads Masks

im Freilichtmuseum Gerersdorf
vom 4.September bis 17. Oktober 2010

 

Kiki Kogelnik (1935 - 1997),

 

1935 

Kiki Kogelnik wird am 22. Jänner in Graz  geboren. Ihre Kindheit und Jugend verbringt  sie  in Bleiburg.
1954  Studium der Grafik und Skulptur an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien.
1955-58   Malerei und Abendakt an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Gütersloh und Boeckl. Enger Kontakt zum Avantgarde-Künstlerkreis um die Galerie St. Stephan (Rainer, Mikl, Prachensky, Hollegha) mit Msgr. Otto Mauer. Beteiligung an Gruppenausstellungen mit abstrakten Gemälden & Papierarbeiten.
1961 Übersiedlung nach New York - Kogelnik beginnt sich mit dem Phänomen der aufstrebenden Pop-Art auseinander zusetzen; enger Kontakt zu Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg & Tom Wesselman. Kiki selbst ist  „Pop“  und macht bei Kunstevents mit spektakulären Verkleidungen auf sich aufmerksam.
Erste lebensgroße, aus Packpapier ausgeschnittene Körpersilhouetten - die Cut Outs -entstehen und werden in der Folge in ihre Gemälde integriert.
1963 -64 Fasziniert vorn technischen Fortschritt und der Raumfahrt entstehen großformatige Bilder sowie Skulpturen und Objekte aus synthetischen Alltagsmaterialien (Space Art).
1967 Programmatische Ausstellung ,,Kunst kommt von künstlich" in der Galerie nächst St. Stephan, Wien.
1968 Auf Warenhausstandern aufgereiht werden die ,,Cut-Outs" zu eigenständigen Skulpturen in Vinyl - den hangings. Ab 1971 Beschäftigung mit der Darstellung von Frauen in der Ästhetik von Werbung und Mode - darunter auch die Serie Woman's Lib.
1973 Erste umfassende Retrospektive im Künstlerhaus Klagenfurt.
1974 Kogelnik entdeckt Ton als neues künstlerisches Medium.
1980 Die nächsten Jahre sind von der Demontage und Destruktion der Formen geprägt.
1988 Rauminstallationen auf Schloss Straßburg, Kärnten und in der Kärntner Landesgalerie.
1989 Zu den Ölgemälden gehörende Keramiken sprengen den Rand der Leinwand und erweitern die Malerei um skulpturale Elemente – „Expansions“.  Retrospektive in der Kärntner Landesgalerie, Klagenfurt.
1991 Maskenhafte Gesichter mit punkiger Haartracht, aufgerissenen Augen und Mündern werden zum Markenzeichen der Künstlerin.
1994 Beginn der Arbeit an Glasskulpturen in Murano/Venedig, ,,Venetian Heads". Diverse Auftragsarbeiten an Öffentlichen Platzen in 'Bleiburg, Klagenfurt, und Villach.
1994 Beginn der Arbeit an Glasskulpturen in Murano/Venedig, ,,Venetian Heads". Diverse Auftragsarbeiten an Öffentlichen Platzen in 'Bleiburg, Klagenfurt, und Villach.
1996 Das Museum für Angewandte Kunst präsentiert einen repräsentativen Überblick ihrer hangings aus den Jahren 1968 bis 1986.
1997 Kiki Kogelnik stirbt am 1. Februar in Wien und wird in Bleiburg beigesetzt.
1998 Posthum wird ihr das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen. Die Österreichische Galerie im Oberen Belvedere würdigt die Künstlerin mit einer groß angelegten Retrospektive.

Für Leihgaben und Unterstützung zu  dieser Ausstellung danken wir der Firma Thomastik-Infeld, der Peter Infeld Privatstiftung und der KIKI KOGELNIK FOUNDATION Wien New York.

Kiki Kogelnik, Problemlöser, 1987-88, Öl und Acryl auf Leinen, kaschiert auf Platte

alle Abbildungen © 2010 KIKI KOGELNIK FOUNDATION Wien/New York

Kiki Kogelnik, City Heads, 1994,  Siebdruck

Kiki Kogelnik, Male Bugs, 1996, Siebdruck

Kiki Kogelnik, Split, Silver + Gold, 196, Siebdruck mit Muranoglasstaub Kiki Kogelnik, Split Green, 1996, Siebdruck mit Muranoglasstaub
Kiki Kogelnik, Doctors Wife, 1974, Siebdruck Kiki Kogelnik, Lady with hat, 1980, Siebdruck
Kiki Kogelnik, Käferkopf I, 1996, Radierung Kiki Kogelnik, Käferkopf II, 1996, Radierung

Niki Kogelnik, Zeitraffer, 1990, Acryl auf Leinwand

alle Abbildungen © 2010 KIKI KOGELNIK FOUNDATION Wien/New York