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Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf


         Federbrater
Ende 17. Jhdt., Spätrenaissance
Stuben, Südburgenland

 

 

Der Wahlburgenländer Wolfgang Komzak ist seit 1973 Besitzer des liebevoll renovierten Bauernhauses Aschau Nr. 49 (dat. 1820). Schon 1963 begann er mit dem Sammeln antiker Uhren. Vorerst sammelte er Wand - und Konsolenuhren  und auch andere Uhrentypen der Stilperioden Gotik, Renaissance, Barock und des frühen Industriezeitalters im 19. Jahrhundert.

1983 wurde die erste Turmuhr erworben - ein Werk aus Oberösterreich, das Anfang des 18. Jhdt. entstand. Seit damals verlagerte sich der Schwerpunkt seiner Sammlung immer mehr auf Turmuhren und die sogenannten Bratenwender. Diese alten "Grillmaschinen" sind äußerst selten und daher nur mehr schwer aufzutreiben. ein Großteil der Ausstellungsexponate - 21 Turmuhren und 8 Bratenwender - stammt aus Ostösterreich bzw. dem Kulturkreis der ehemaligen K.u.K Monarchie. Die Räderwerke aus Schmiedeeisen oder Holz veranschaulichen die Entwicklung der Technik, des Handwerks, der Form und Ausgestaltung der Uhren, sowie deren regionale Eigenheiten. Bei der Restaurierung und Instandsetzung seiner (ursprünglich manchmal desolaten) Uhren und Werke legt Komzak größten Wert auf weitgehende Erhaltung des Originalzustandes.

2003 eröffnete er in einem ehemaligen Ausgedingehaus unweit seines Wohnhauses eines der jüngsten Museen des Burgenlandes "Die Uhrenstube Aschau" (  www.uhrenstube-aschau.at ) .

 

Fotos: Werner Schmidt, Pepi Frisch

Turmuhr, Anfang 18. Jhdt., Barock, Nickelsdorf

Holzräder - Turmuhr, Ende 17. Jhdt.,Barock Schwarzwald

 

 

 

 

Gewichtsbrater
18.Jhdt.,ländliche Schmiedearbeit
verm. südliches NÖ

 

 

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