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Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf



Arnulf Rainer, Face Farce, 1968/69, Ölkreide auf Foto, 60 x 50
© Arnulf Rainer
 

Arnulf Rainer
von Anfang an

im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
vom 27. Juli bis 15. September

 

 

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Arnulf Rainer

Arnulf Rainer

Am 8.12.1929 in Baden bei Wien geboren gilt Rainer als einer der bedeutendsten europäischen Künstler, dessen Werke in allen europäischen Kunststädten und den USA hängen.

Seine frühen detailreichen Bleistift- und Tuschezeichnungen werden, wie die ersten druckgrafischen Arbeiten, die er als Mitbegründer der „Hundsgruppe“ 1951 für deren Mappe „Cave Canem“ schuf, dem Neo-Surrealismus zugezählt. In seinen folgenden Werkphasen zeichnet er mit Filzstiften und Fettkreiden die Welt des Unbewußten auf transparente Ultraphan-Folien um druckgrafische Möglichkeiten einzubeziehen. Er überzeichnet und überarbeitet anfänglich eigene Fotos („Face Farces“), später auch fremde Aufnahmen, Werke und Reproduktionsdrucke von namhaften Künstlern. In seiner bekanntesten Werkgruppe, den „Übermalungen“ artikuliert Rainer das Verhältnis von Betrachter und Kunstwerk, dessen visuelle und materielle Gegebenheiten einen hohen Grad an geistiger und psychischer Anteilnahme des Publikums verlangen. Seine Arbeiten sind geprägt von der konsequenten Suche nach neuen künstlerischen Formen und Ausdrucksmöglichkeiten, dem Erforschen von Grenzbereichen und dem Infragestellen des Bekannten und Erreichten. 

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Arnulf Rainer, Der Fliegenesser, 1966/68, Bleistift, Kreide, 
Acryl auf Folienlithographie, 91 x 64,
© Arnulf Rainer

Der heute im oberösterreichischen Innviertel und auf Teneriffa lebende international hoch anerkannte Künstler nahm an den Biennalen in Sao Paulo, Venedig und Sydney und mehrfach an der „documenta“ in Kassel teil. Von 1981-1995 unterrichtete Rainer als Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Neben dem Staatspreis und zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt er zwei Ehrendoktorate. Im September 2009 wurde in Baden das Arnulf Rainer Museum eröffnet. 

Die Leihgaben verdanken wir der Peter Infeld Privatstiftung und privaten Leihgebern. Für die Unterstützung dieser Ausstellung gilt unser Dank Frau Zdenka Infeld, Geschäftsführerin der Firma Thomastik-Infeld, Wien

Arnulf Rainer, Burt – Brut, 1967, 
Graphit auf Ultraphan, 30 x 40,
© Arnulf Rainer

 

Arnulf Rainer, Selbst fliegend, 1971, 
Radierung über Fotolithographie, 26 x 32, © Arnulf Rainer

 

 

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